Grün in Form – Rankhilfen zum Selbermachen

By | April 14, 2015

Bringen Sie Abwechslung in Ihren Zimmergarten: Diese Rankhilfen sind leicht herzustellen, ebenso praktisch wie die üblichen Rechteck-Gitter und auch ohne Grün schon hübsch.

Den Weg nach oben finden Efeu, Kletterfeige, Jasmin und viele andere rankende Topfpflanzen immer. Sie brauchen nur eine Stütze, um die sie ihre Triebe schlingen können. Ob das ein Gitter, eine Kugel oder eine Ente ist, spielt für sie keine Rolle. Bei der Gestaltung haben Sie deshalb freie Hand.

Material für die Rankhilfen ist 3 bis 5 mm starker verzinkter Draht, der sich mit dem Seitenschneider leicht schneiden und mit einer Halbrundzange gut biegen lässt. Die Formen werden nicht frei Hand gebogen, sondern auf einer aufgezeichneten Schablone. Geometrische Figuren wie Kegel, Kreise oder Quadrate werden mit Hilfe von Lineal oder Zirkel aufs Papier gebracht. Bei Tierfiguren dienen Fotografien oder Zeichnungen als Vorlage, die mit dem Kopierer auf die gewünschte Größe gebracht oder mit Hilfe eines KästchenRasters vergrößert werden. Beginnen Sie mit einfachen Formen, die Sie abwandeln: Aus mehreren Kreisen kann zum Beispiel eine Kugel mit einer kleinen Kugel als Schmuck auf dem Kreuzungspunkt werden.

So bekommen Sie jede Kurve!

Einfache Kegel aus geraden Stäben werden interessanter, wenn die oberen Enden nach außen gedreht oder in einer aufgesetzten Schmuckkugel enden. Mit Ringen, die die Stäbe in gleichmäßigen Abständen einschnüren, entsteht eine ganz neue Form.

Damit die Rankhilfen sicher im Topf stehen, müssen sie lange Spieße haben – ideal ist eine Länge von zwei Dritteln der Topfhöhe. Wenn die Pflanze nach ein paar Jahren in einen größeren Topf umgesetzt werden muss, zieht die Rankhilfe mit um. Bei geometrischen Formen ist es einfach, eine neue, größere Rankhilfe über die alte zu setzen. Figuren sollten gleich groß genug geplant und mit langsam wachsenden, schnittverträglichen Pflanzen begrünt werden. Regelmäßiger Schnitt ist ohnehin eine der wichtigsten Pflegemaßnahmen, denn nur so bleibt die Form sichtbar und die Pflanze wird schön voll, weil sie immer wieder neue Ranken aus der Basis treibt.

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